Bauchdeckenstraffung

Bei einer Bauchdeckenstraffung, auch Abdominoplastik genannt, wird überschüssiges Gewebe im Bereich des Unterbauches entfernt. Dabei gibt es verschiedene Methoden, so dass wir jeder Patientin und jedem Patienten das bestgeeignete Verfahren anbieten können. Die Operation erfolgt häufig nach Gewichtsverlust und nach Schwangerschaften. Je nach Befund kann während der OP auch eine Rectusraffung erfolgen, d. h. dass die auseinandergedrifteten Bauchmuskeln wieder zusammengeführt werden und sich somit wieder eine sichtbare Taille herstellen lässt. Der Eingriff wird in den meisten Fällen mit einer Liposuktion der angrenzenden Körperareale wie Taille, Flanke und Rücken kombiniert, um ein harmonisches Gesamtbild zu erzeugen. 

Wie läuft die Operation für den Patienten ab?

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Bauchdeckenstraffung und Subkutane Mastektomie (Gynäkomastie):

Im Vorfeld der OP finden eine ausführliche Untersuchung und Beratung in unserer Sprechstunde statt. Über den Eingriff und mögliche Risiken werden Sie schriftlich und mündlich aufgeklärt und Sie erhalten alle Unterlagen ausgehändigt. Das Narkosegespräch findet in der Regel mindestens einen Werktag vor der OP statt. Am Tag der OP erscheinen Sie nüchtern in der ACQUA Klinik. Der Chirurg führt dann nochmals ein kurzes Gespräch mit Ihnen und Sie können noch offene Fragen stellen. Schließlich werden Sie in den OP-Saal gebracht und nach der Narkose beginnt die OP.  Während er OP werden Kompressionsmieder oder Bandagen angelegt. Dann erfolgt eine kurze Phase im Aufwachraum und schließlich werden Sie in Ihr Zimmer auf unserer modernen Station gebracht.

Wie lange dauert ein Eingriff zur Hautstraffung?

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Straffungen der Oberschenkel oder Oberarme dauern in der Regel zwischen 90 und 120 Minuten, je nach Ausprägung des Befundes. Eine Bauchdeckenstraffung dauert ebenfalls 90 bis 120 Minuten.

Wer eignet sich für einen Eingriff zur Hautstraffung?

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Bei überschüssiger Haut zum Beispiel nach einer Gewichtsreduktion, einem bariatrischen Eingriff oder einer Liposuktion kann durch eine chirurgische Straffung ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden. Bei weniger ausgeprägten Befunden kann eine narbenfreie Straffung mit unserem Plasma-Verfahren Renuvion® erfolgen. Gerne beraten wir Sie hierzu in unserer Sprechstunde.

Welche Risiken bestehen bei dieser Operation?

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Die OP-Risiken sind überschaubar. Es kann zu einer sichtbaren Narbe kommen. Verletzungen von anatomischen Strukturen in der Bauchhöhle sind äußerst selten, das der Operateur einen guten Überblick über das OP-Gebiet hat. Weitere allgemeine Risiken sind Infektionen, Serome (Wundwasserbildung) oder Thrombosen.

Wie wird die Operation durchgeführt?

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Überschüssiges Haut- und Fettgewebe wird entfernt und somit ein Straffungseffekt erzielt. Der Eingriff wird häufig mit einer Liposuktion kombiniert. Je nach Befund sind verschiede Verfahren indiziert, zum Beispiel kann auch eine Muskelraffung erfolgen, um wieder eine ansprechende Taille zu erzeugen.

Was müssen Sie nach der Operation beachten?

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Sie erhalten von uns ein Kompressionsmieder, das Sie für vier bis sechs Wochen konsequent tragen sollten. Manuelle Lymphdrainage kann das Risiko einer Serombildung mindern. Ein Fadenzug ist meistens nicht erforderlich. Meiden Sie in den ersten Überstreckungen des Bauches. Sie erhalten von uns ein Rezet für Schmerzmittel.

Was kostet eine Hautstraffung?

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Eine Bauchstraffungsoperation beginnt ab €6.000